
Wohnmobil mieten in Hobart — Port Arthur, Bruny Island, Freycinet, Cradle Mountain und Tipps für Tasmanien 2027
Hobart, die Hauptstadt Tasmaniens, liegt an der Mündung des Derwent unterhalb des kunanyi/Mount Wellington. Die meisten Highlights der Insel liegen nur wenige Fahrstunden entfernt, was Hobart zum natürlichen Ausgangspunkt einer Camperreise macht: die Sträflingsgeschichte von Port Arthur, die wilde Küste von Bruny Island, die weißen Strände von Freycinet und der Bay of Fires, die Wasserfälle von Mount Field und weiter nördlich die alpine Landschaft von Cradle Mountain. Dieser Ratgeber erklärt, wohin es gehen kann, wo Sie übernachten dürfen und was Sie über das Fahren in Tasmanien wissen sollten.
Hobart selbst
Salamanca Place mit seinem Samstagsmarkt, die alten Häuschen von Battery Point und die schwimmenden Fischstände am Hafen lassen sich bequem zu Fuß erkunden. Eine Fähre fährt flussaufwärts zum MONA, dem Museum of Old and New Art. Die Straße auf den kunanyi/Mount Wellington (1.271 m) führt zu einem Aussichtspunkt über der ganzen Stadt; sie ist eng und kurvig und kann bei Schnee oder Eis gesperrt werden, auch außerhalb des Winters.
Der Süden und die Halbinseln
- Port Arthur und die Tasman-Halbinsel (etwa 95 km): die Sträflingsstätte, die zum Welterbe zählt, dazu das Tessellated Pavement, der Tasman Arch und die gewaltigen Meeresklippen entlang der Küste.
- Bruny Island: Eine Autofähre ab Kettering (etwa 35 km) bringt Sie auf die Insel, mit dem Aussichtspunkt The Neck, Zwergpinguinen in der Abenddämmerung und den Klippen des South-Bruny-Nationalparks.
- Das Huon Valley: Apfelplantagen, Cidermachereien und Dörfer wie Cygnet, dazu der Tahune Airwalk über dem Wald und die Hastings Caves.
- Mount-Field-Nationalpark (etwa 75 km): die Russell Falls, riesige Eukalypten und weiter oben Bergseen.
Die Ostküste
- Freycinet-Nationalpark (etwa 190 km): die rosa Granitgipfel der Hazards und der Aussichtspunkt über der Wineglass Bay, ein kurzer, aber steiler Weg vom Parkplatz.
- Maria Island: Eine Fähre ab Triabunna bringt Fußgänger auf eine autofreie Insel mit Wombats, einer historischen Sträflingssiedlung und den Painted Cliffs.
- Die Bay of Fires: weißer Sand und mit orangefarbenen Flechten überzogene Granitblöcke nördlich von St Helens, mit einfachen Campingplätzen am Meer.
Der Norden und Westen
Der Cradle Mountain–Lake St Clair National Park, Ausgangspunkt des Overland Track, liegt etwa viereinhalb Stunden von Hobart entfernt. An der Westküste bieten Strahan und der Gordon River eine wilde, regenreiche Landschaft aus Regenwald und alten Bergbauorten. Wer vom Festland kommt, kann mit der Fähre Spirit of Tasmania samt Fahrzeug von Geelong nach Devonport übersetzen.
Mehr über Australien lesen Sie in unseren Ratgebern zum Wohnmobil mieten in Melbourne und Adelaide sowie in unserem Ratgeber für Camperreisen in Australien.
Übernachten
- Holiday Parks: Campingplätze in Orten und entlang der Küste, mit Strom, Duschen und Entsorgungsstationen.
- Campingplätze in Nationalparks: etwa in Freycinet, Mount Field und Cradle Mountain; manche müssen im Sommer reserviert werden, und ein Parkpass ist nötig.
- Günstige und kostenlose Plätze: von Gemeinden oder der Parkverwaltung betrieben, oft am Meer oder an einem Fluss; manche nur für autarke Fahrzeuge.
- Freies Campen: nur dort erlaubt, wo es ausgeschildert ist; anderswo ist das Übernachten im Fahrzeug in der Regel nicht gestattet.
Tipps zum Fahren
- Linksverkehr. Wie im übrigen Australien wird in Tasmanien links gefahren; seien Sie an Kreuzungen und in Kreisverkehren besonders aufmerksam.
- Wildtiere. Wallabys, Wombats und Beutelteufel sind in der Dämmerung und nachts sehr aktiv; vermeiden Sie Fahrten im Dunkeln, wann immer möglich.
- Kurvige Straßen. Die Straßen sind eng und kurvig, besonders im Westen und im Hochland, Fahrten dauern also länger, als die Entfernungen vermuten lassen.
- Schotterstraßen. Viele Mietverträge verbieten Schotterstraßen; prüfen Sie das, bevor Sie in eine Nebenstraße abbiegen.
- Treibstoff. An der Westküste und im Hochland liegen Tankstellen weit auseinander; tanken Sie, wann immer es geht.
Reisezeit
- Dezember bis März: Sommer, mit langen Tagen und Temperaturen um 17–23 °C. Ende Dezember kommen die Yachten der Regatta Sydney–Hobart an, und das Food-Festival Taste of Tasmania findet statt.
- März bis Mai: Herbst, mit ruhigeren Straßen und Ende April dem goldenen Laub der heimischen Buche Fagus in Cradle Mountain und Mount Field.
- Juni bis August: kalt, mit Schnee im Hochland, dem Winterfestival Dark Mofo in Hobart und in klaren Nächten der Chance auf Südlichter (Aurora australis).
- September bis November: Frühling mit wechselhaftem Wetter, Wildblumen und Wasserfällen in voller Stärke.
Ein Camper in Hobart über Crystalium Booker
Unser Camper-Angebot in Hobart bauen wir noch auf. Senden Sie uns Ihre Reisedaten und die Personenzahl über die Kontaktseite, und wir suchen ein Fahrzeug für Sie; neue Angebote finden Sie auf der Seite Camper in Hobart. Vermieten Sie einen Camper in Hobart oder Umgebung? Inserieren Sie bei uns.
Häufig gestellte Fragen
Wo kann ich in Tasmanien mit dem Camper übernachten?
Tasmanien hat viele Caravan- und Holiday Parks sowie Campingplätze in Nationalparks und von Gemeinden, manche kostenlos oder günstig. Freies Campen ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, und manche Plätze sind Fahrzeugen mit eigener Toilette und Wassertank vorbehalten; prüfen Sie daher Schilder und Regeln vor Ort, bevor Sie für die Nacht anhalten.
Brauche ich in Tasmanien einen Nationalparkpass?
Ja, für die Nationalparks Tasmaniens, darunter Freycinet, Mount Field und Cradle Mountain, ist ein Pass nötig. Für einen Roadtrip lohnt sich meist der Holiday Pass, der bis zu acht Wochen für ein Fahrzeug gilt.
Wie lange braucht man für eine Rundreise durch Tasmanien?
Die Insel ist kompakt, die Straßen sind aber kurvig, planen Sie also mehr Zeit ein, als die Entfernungen vermuten lassen. Für den Süden und die Ostküste ab Hobart sollten Sie mindestens eine Woche einplanen, für die ganze Runde mit Cradle Mountain und der Westküste etwa zwei Wochen.
Wann ist die beste Zeit für eine Camperreise durch Tasmanien?
Von Dezember bis März ist Sommer, mit langen Tagen und Tagestemperaturen um 17–23 °C, aber auch der meiste Betrieb. Der Herbst (März bis Mai) ist ruhiger und farbenfroh, der Winter kalt, mit Schnee im Hochland und manchen gesperrten Bergstraßen.
Ähnliche Artikel

Wohnmobil mieten in Verona — Gardasee, Valpolicella, Mantua, Dolomiten und Tipps für 2027
Mit dem Camper ab Verona: Gardasee (Sirmione, Bardolino, Malcesine), Valpolicella und Soave, Mantua, Vicenza und die Dolomiten. Übernachten, ZTL, Maut.

Wohnmobil mieten in St. Petersburg, Florida — Golfstrände, Fort De Soto, Tarpon Springs, Sarasota und Tipps für 2027
Mit dem Camper ab St. Petersburg: Pass-a-Grille, Fort De Soto, Tarpon Springs, Seekühe in Crystal River und Sarasota. Übernachten, Maut und Saison.

Wohnmobil mieten in Bilbao — Gaztelugatxe, San Sebastián, Rioja Alavesa und Tipps für 2027
Mit dem Wohnmobil ab Bilbao: Gaztelugatxe, Urdaibai, San Sebastián, Rioja Alavesa und die Küste Kantabriens. Umweltzone, Übernachten, Maut und Wetter.
Jetzt einen Camper mieten
Alle Camper zum Mieten anzeigen